Polarlicht über der Schweiz

Bei Sonnenstürmen werden elektrische geladene Teilchen weggeschleudert und gelangen als Sonnenwind in den Weltraum. Mit viel Glück werden diese Teilchen Richtung Erde geschleudert und vom Erdmagnetfeld zu den Polen abgelenkt. Dort entstehen eindrückliche Polarlichter. Je nach Höhe entstehen verschiedene Farben. Am 11. Mai waren die Polarlichter bei uns besonders gut zu sehen. Dies war möglich, da die Sonnenaktivität sich einem 11-jährigem Maximum nähert. In unseren Breitengraden ist die grüne Farbe sehr selten. Sie entsteht durch angeregte Sauerstoffmoleküle in einer Höhe von ca. 100km und ist nur bei starken Sonnenstürmen sichtbar. Ich beobachte nun seit 15 Jahren regelmässig die Sonnenaktivität und habe solche Farben bei uns in der Schweiz noch nie gesehen!


Saharastaub

Der Himmel war heute orange-gelb und der Schnee richtig golden. Ein Tiefdruckgebiet über der Sahara hat mit Windspitzen von 110km/h viel Staub aufgewirbelt und mit den südlichen und südwestlichen Höhenwinden die Fracht zu uns gebracht. Am letzten Mittwoch betrug die Konzentration rund 1,5 Gramm pro Quadratmeter, was einer Menge von ca. 60'000 Tonne entspricht. Die Bilder habe ich am Stätzerhorn, Lenzerheide gemacht.

Glüna Plaina

Das Bild stammt vom letzen Jahr. Am 16.2.22 ist es wieder soweit - sofern das Wetter die Sicht auf den Vollmond zulässt.

Blick von Pontresina.

Wintertraum im Val Morteratsch und Val Roseg bei Pontresina


Diese Seitentäler bei Pontresina sind meine Lieblingsorte, welche ich mehrmals im Jahr besuche. Ich bin jedes Mal von Neuem fasziniert und geniesse jeweils Ruhe und Natur.

Goldener Oktober im Engadin


Währenddem im Val Moteratsch schon alle Lärchen golden sind, ist es am Silsersee noch mehrheitlich "grün in grün".

Das Foto am Morteratschbach war eine echte Herausforderung. Der Kontrast mit den weissen Schneebergen und dem dunklen Vordergrund war riesig. Ich habe darum einen Grauverlaufsfilter 0.9ND verwendet. Damit ich das Wasser so "soft" einfangen konnte habe ich zudem den "Little Stopper" Filter verwendet. (f/8, 17mm, ISO 400, -2ev, 5s) Beim entwickeln in Lightroom sind dann nochmals 2 Verlaufsfilter und 4 Radialfilter zum Einsatz gekommen ;)

 

Weitere Fotos im zum Thema Engadin im  Album Switzerland

Steinbock im Abendlicht bei Pontresina


So früh im Jahr kommen die Steinböcke selten bis fast ins Dorf. Normalerweise sind sie erst im April hier zu beobachten. Im April verlieren sie aber bereits ihr Winterfell. Dies ist jetzt zum Glück noch nicht der Fall!  ;-)

Glüna Plaina am Piz Güglia

Es war nicht ganz so einfach, den Vollmond genau da zu haben wo ich ihn wollte. Meine Berechnungen stimmten nicht ganz, so dass ich noch einen morgendlichen Bergsprint hinlegen musste ;-)

Iceland, autumn 2018

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Mondfinsternis 2018


Die längste Mondfinsternis des Jahrhunderts ist schon wieder vorbei. Ganze 103 Minuten tauchte der Mond in den Kernschatten der Erde ein.

Warum leuchtet der Mond rötlich? Die Sonnenstrahlen treffen nicht direkt auf den Mond, da die Erde im Weg ist. Das Sonnenlicht wird jedoch an der Erdatmosphäre gebrochen, so dass das orange und rote Licht an ihr gebrochen wird und zum Mond abgelenkt wird.

Ice Cave in Switzerland




Nach 2017 habe ich auch dieses Jahr wieder diese Gletschergrotte besucht. Gerade noch rechtzeitig, denn einen Tag nach meinem 2. Besuch donnerte eine Lawine ins Tal, welche den auf dem Bild sichtbaren Eingang vollständig mit Schnee gefüllt hat.

Ice Age in Switzerland

Wintertime

Endlich hatten wir wieder einmal einen richtigen Winter! Leider war diese "Eiszeit" nur von kurzer Dauer. Unterdessen ist schon fast alles wieder aufgetaut.

Bilder von der letzten Eiszeit (2012) finden Sie hier!

 

 

Happy Valentine!

Nachdem ich gestern vom Mutteristock Richtung Furggelenstock geschaut habe, wollte ich heute (14.2.18) den Blick in die umgekehrte Richtung haben. Meine Hauptbeobachtungsrichtung war aber dann doch Richtung Westen. Über eine Stunde hielt sich eine Wolke wie ein Hut über dem grossen Mythen. Innerhalb einer Minute hat sie sich zur Herzform gewandelt und gleich danach aufgelöst. Wie dem nicht genug wäre, flog genau im richtigen Zeitpunkt noch ein Flugzeug wie Amors Pfeil durch die Wolke. Es freut mich, dass dieses Bild auch auf SF Meteo gezeigt wurde. 


Happy Valentine!

Multimediashow Polarlichter

„THE MAGIC LIGHT“ - REISE ZUM POLARLICHT                                                                        

Multimedia Vortrag von Michael Volkart

Wann: 26. Januar 2018

19.00 Apéro / 20.00 Präsentation

Wo: Mehrzweckraum Wettsteinschulhaus

 

Der Frauenverein verkauft ab 19.00 Uhr Getränke und etwas zum „knabbern“.

 

Treffen wir uns beim Apéro!

 

Seit seiner Kindheit ist Michael Volkart vom Polarlicht fasziniert. Früher kannte er es nur aus

Geschichten. Heute hat er 100 Nächte „live“- Polarlicht Erfahrung. Seit mehreren Jahren reist er

jeden Winter in den Sportferien nach Nordnorwegen, um dieses magische Licht einzufangen.

Lange und sehr kalte Nächte wurden z.T. mit tollem Polarlicht und unzähligen guten Fotos

belohnt. Gerne zeigt er die besten Bilder. Viele Fotos hat er am Computer zu eindrücklichen Zeitraffer-Videos zusammen gerechnet.

 

Wir bitten Sie, Ihre Teilnahme mit Anzahl der teilnehmenden Personen bei

Ursula Rickli, ursula.rickli@bluewin.ch (044 954 19 92 Anrufbeantworter) oder

Michael Volkart, info@michaelvolkart.ch (052 337 07 08 Anrufbeantworter)

Anzumelden, damit wir wissen, wie viel Apéro vorbereitet werden muss. Besten Dank.

 

Wir freuen uns auf Sie! Frauenverein Russikon und Michael Volkart

So spritzt der Rogen in Kamtschatka

Liebe Corinne, du hast mich gefragt, wie es ausschaut, wenn die Bären Lachse fangen. So musst du dir das vorstellen. 

Wildlife in Slowenien

Das lange Warten hat sich gelohnt! Endlich zeigt sich ein Bär! Wer sehen möchte, was sich sonst noch alles gezeigt hat, siehe Fotoalbum

Blick vom Flüela Wisshorn auf das Berninamassiv, Piz Kesch und Piz d'Ela.

Zur Zeit herrscht herrliches Skitourenwetter! Ich war sicher schon zehnmal auf dem Flüela Wisshorn, so toll wie dieses Jahr war es glaub ich noch nie. Perfekt gefroren für den Aufstieg (so griffig, dass ich nicht einmal die Harscheisen und Steigeisen benötigt habe und für die Abfahrt konnten wir eine 2-3cm herrliche Sulzschneeschicht geniessen – einfach perfekt, was will man mehr!


Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag!

Ich bin immer noch daran, meine Tropenfotografie weiter zu entwickeln, so dass ich bald einmal einen Kurs ausschreiben kann. Bei diesem Bild war die Schwierigkeit, einen schön weissen Schirm über möglichst schwarzem Kaffee zu generieren. Ich musste den Tropfenabstand eher kurz wählen, damit der TAT nicht zu hoch wurde und noch schön über dem dunklen Kaffee sichtbar ist. Dann war es auch noch eine Fleissarbeit: Jeder Spritzer musste fein säuberlich weggewischt werden. Es scheint einfach, braucht aber sehr viele Versuche und viel Zeit!

 

Weitere Fotos zu meiner Tropfenfotografie findet ihr hier!


Gletschergrotte bei Pontresina.

Vergängliche Schönheit: Gletschergrotte bei Pontresina. Das warme Oberflächenwasser versickert im Eis und sucht sich seinen Weg ins Tal im Untergrund. Der Gletscher wird so von unten aufgetaut und entlang dieser unterirdischen Abflüsse entstehen mit etwas Glück wunderschöne Gletschergrotten.

 

Es freut mich sehr, dass dieses Bild am 6. 3. 17 als Bild des Tages (S. 2) im Landboten (Tageszeitung von Winterthur und Umgebung) abgedruckt wurde.


Eiszeit am Tobelbach.

Ende Januar 2017 präsentierte sich der Tobelbach bei der Bläsimühle in einem besonders schönem schönen Eiskleid! Dank den lang anhaltenden kalten Temperaturen, haben sich wunderschöne Eisskulpturen gebildet.


Endlich Winter in Winterthur!

Aufgenommen auf der Frauenfelderstrasse in Oberwinterthur. Das Foto entstand durch eine Langzeitbelichtung. So sind die Lichter der Autos nur als Striche sichtbar.


Landwasser Viadukt bei Filisur

Seit 2008 gehört der Landwasser Viadukt bei Filisur zum Unesco Welkulturerbe. Mit einer Höhe von 65 Metern und einer Länge von 136m ist er für mich das eindrücklichste Bauwerk der Rhatischen Bahn. Es wurde im Juli 1903 eröffnet und 2009 totalsaniert. Ich habe dieses Bild mit meiner Fotodrohne aufgenommen.


Himmelszeichnungen

Habt Ihr euch auch schon einmal gefragt, warum manchmal Kondensstreifen stundenlang am Himmel stehen bleiben? Warum gibt es diese Streifen? Warum sind sie manchmal gar nicht sichtbar oder verschwinden wieder nach wenigen Sekunden?

 

Dies hängt primär mit der Luftfeuchtigkeit in hoher Höhe zusammen. Bei Reiseflughöhe ca. 10'000m, beträgt die Temperatur ca. -40°C oder weniger. Treffen die heissen Abgase eines Flugzeuges auf die kalte Luft, gefriert der Wasserdampf in den Abgasen zu Eiskristallen und wird als Kondensstreifen sichtbar. Ist die Höhenluft feucht, bleibt er längere Zeit als Kondensstreifen sichtbar. Ist die Luft sehr trocken, so können keine oder nur sehr kurz solche Kondensstreifen beobachtet werden. Das Foto habe ich über Rickenbach Sulz aufgenommen.


Milchstrasse im Glarnerland

Blick vom Bärenboden/Äugstenhütte Richtung Süden. Unten rechts der Mitte ist der Tödi zu erkennen. Ich habe das Bild etwas überbelichtet und nachträglich am Compi wieder korrigiert. 


Im Bärenland

Im Spätsommer ist der Kurillensee in Russland ein beliebter Treffpunkt  für die riesigen Kamtschatka Braunbären. Hier können sie sich an den stromaufwärts wandernden Lachsen vollfressen und sich so eine wärmende Fettschicht für den sehr strengen Winter anlegen.


Die Erdbeer Saison hat begonnen!

Nach unzähligen Versuchen hat es endlich gepasst B-)


Der Frühling ist da!

Unermüdlich sammelt die Biene Pollen und fliegt von einer Pelzanemonenblüte zur nächsten.

Ich habe das Bild heute in meinem Garten aufgenommen.

Nikon D4, AF-S Micro Nikkor 105mm , ISO 800, 1/800s, f 8.0


Leserbild der Woche: Polarlicht bei Tromsø

Es freut mich, dass dieses Foto im Landboten (Tageszeitung von Winterthur und Umgebung) als Bild des Tages abgedruckt wurde.


Gruess us em Züri Wyland

Idyllisch liegt die Galluskapelle inmitten von Weinbergen auf dem «Chilebückli» von Oberstammheim, das eine herrliche Aussicht über das ganze Stammertal bietet. Die Kapelle wurde im 9. Jahrhundert vom Kloster St. Gallen erbaut und zählt zu den ältesten Bauten der nördlichen Schweiz überhaupt.

Der heutige Bau ist romanisch und wurde Anfang des 14. Jahrhunderts mit Fresken geschmückt. Die hochgelegenen romanischen Rundfensterchen wurden beim Umbau von 1485 durch gotische ersetzt.  Mit den kostbaren Wandmalereien, welche die Schöpfungsgeschichte, den Sündenfall und Szenen aus dem Leben und Sterben Christi zeigen, gilt die Kapelle heute als kulturhistorisches Schmuckstück und steht unter eidgenössischem Denkmalschutz.